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Fritz Grünbaum ArtikelBuch-Tipp: Bausteine der kindlichen Entwicklung Ein Buch, das sich lohnt zu lesen. . . Das Buch "Bausteine der kindlichen Entwicklung" wurde mir als Grundlage für die Pädiatrie in der Ergotherapie empfohlen. Ich habe es nicht bereut, mir das Buch gekauft zu haben. Es enthält viele wichtige "Hintergrund-Informationen" über die gestörte und ungestörte Entwicklung von Kindern,... Fritz Grünbaum (*7. April 1880 in Brünn, Tschechien, † 14. Januar 1941 in dem KZ Dachau, Deutschland ) war ein tschechischer Kabarettist, Operetten – und Schlagerautor , Regisseur , Schauspieler und Conférencier.
Seine Kindheit und Jugend erlebt Fritz Grünbaum bei seiner Familie in Brünn, die einen Kunsthandel betreibt. 18-jährig schreibt er sich für ein Jurastudium in Wien ein, doch schon während dieser Zeit interessiert er sich mehr für die Literatur. Ab 1903 verfasst er erste Operettenlibretti und tritt bereits als Schauspieler in den verschiedensten Nebenrollen auf vielen Wiener Kellerbühnen und Revuetheatern auf. Bis zu dem Ausbruch des ersten Weltkrieges ( zum er sich 1915 freiwillig meldet ) reist er auch stets mal wieder nach Berlin um dort als Conférencier in Rudolf Nelsons Theatern zu agieren. 1914 hat Fritz Grünbaum seinen ersten Auftritt in dem Simpl, jenem legendären Wiener Kabarett, bei dem er auch in der Folgezeit stets wieder auftreten sollte. Zusammen mit Karl Farkas entwickelte er dort die sogenannte Doppelconférence und führt sie zur Höchstblüte.
Fritz Grünbaum heiratete insgesamt drei mal. Nach seiner ersten Frau Karolina Nagelmüller (1908 – 1914 ) heiratete er eine Kollegin Mizzi Dressl und 1919 dann Lilli Herzl, bei der er bis zu deren Deportation nach Minsk 1942 ( wo sie verschollen ist ) blieb.
Immer wieder pendelt der vielgefragte Künstler zwischen Berlin und Wien hin und her. In Berlin tritt er in Filmen auf und schreibt Texte für Schlager und verfasst Drehbücher, in Wien ist er in verschiedenen Kabaretts fleißig tätig. 1933 werden seine Texte in Wien politischer. Am 10. März 1938, dem Einmarsch der deutschen Truppen in der Alpenrepublik, spielt er mit Karl Farkas ein letztes Mal in dem Simplicissimus. Danach haben sie Auftrittverbot. Er versucht einen Tag später in die Tschechoslowakei zu flüchten, doch an der Grenze wird er mit seiner Frau zurückgeschickt. Noch eine Weile versteckt er sich in Wien. Doch dann wird er verraten und nach Dachau ins Konzentrationslager abtransportiert, wo er am 14. Januar 1941 stirbt, nach dem er zuvor an Sylvester noch ein letztes Mal vor seinen Leidensgenossen aufgetreten war.
Einige Werke von Fritz Grünbaum:
- Operetten-Libretti: Die Dollarprinzessin, 1907 (mit A. M. Willner)
- Der Liebeswalzer, 1908 (mit R. Bodanzky)
- Die Czikosbaronesse, 1920
- Traumexpress, 1931 (mit K. Farkas)
- Lustspiel: Sturmidyll, 1914
- Schlagertexte Draußen in Schönbrunn und Ich hab das Fräuln Helen baden sehn
- Die Schöpfung (Kabarettstücke)
- Die Hölle in dem Himmel (Kleinkunst)
- Der leise Weise
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